Dienstag, 19. September 2017

Buchtipp: Französisch Backen von Aurélie Bastian

Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das nun schon seit einigen Monaten mein absoluter Liebling im Küchenregal ist.

Titel: Französisch Backen
Autor: Aurélie Bastian
ISBN: 978-3-517-09533-2
Verlag: Südwest *
Klappentext:

Backen wie Gott in Frankreich
Für typisch französisches Gebäck muss man acht Stunden in der Küche stehen? Nicht mit dem neuen Backbuch von Aurélie Bastian! Sie erklärt, wie man mit wenig Aufwand und nur wenigen Zutaten authentische und köstliche Klassiker zaubert. Brioche, Croissant und Baguette werden ebenso leicht verständlich erklärt wie Kuchen, Torten und Kleingebäck, zum Beispiel Madeleines und Frangipane (Marzipancreme). Außerdem gibt es ein Kapitel mit Tipps, Tricks und typischen Backproblemen wie "Warum fallen meine Windbeutel immer zusammen?" oder "Wie gelingt mir ein hauchdünner Crêpe?". Fanzösisch backen war noch nie so einfach!

Ich muss gestehen, dass ich beim Anblick von Macarons - die grundsätzlich enorm fotogen sind - immer schwach werde! Aurélie Bastian war mir aufgrund eben dieser Macarons schon länger ein Begriff. Sie gibt dafür auch Backkurse.... wenn die nur nicht so weit weg von mir wären *schmacht*.

Nun aber zum Buch... zu jedem Rezept finden sich ein ansprechendes Foto und persönliche Worte der Autorin, was das Lesen und Schmökern absolut sympathisch macht. Es finden sich sowohl pikante als auch süße Rezepte.

Ganz begeistert bin ich von den Èpis mit Dinkel, die ich schon öfter nachgebacken habe.

Wie man die Teigrollen einschneiden und falten muss, habe ich zugegebenermaßen nicht sofort kapiert. Ein Video auf der Seite von Aurélie brachte mir die Erleuchtung.


Ich bin auch ein großer Fan von Baiser. Leider wurden meine Versuche bislang nicht so toll wie die Zuckerwolken beim Konditor. Auch hier konnte mir die Meisterin in ihrem Buch weiterhelfen. Ich kam gar nicht auf die Idee, dass die Eiweißmasse korrekt temperiert werden muss! Also hab ich mein Zuckerthermometer ausgepackt...

Et voilà! Meine "Meringues et Fontainebleau" schmeckten grandios! Pure Sünde!
* Vielen Dank an den Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine persönliche Meinung dazu wurde dadurch nicht beeinflusst.

Freitag, 15. September 2017

Zurück nach einem schweren Abschied

Mein Blog hat in den letzten Wochen (ich hoffe, der ein oder andere hat mich ein wenig vermisst) eine unangekündigte Sommerpause eingelegt. Ich habe jetzt lange überlegt, wie ich an dieser Stelle weitermache und ob ich dazu etwas schreibe. Mir erscheint es momentan nicht richtig, einfach zur normalen "kreativen Tagesordnung" überzugehen, obwohl man im Blog ja eigentlich nur die schönen Seiten des Lebens lesen möchte. Aber auch die weniger schönen Seiten gehören dazu.

Wir mussten uns Ende Juli nach vielen Wochen des Bangens und der Ungewissheit von unserem Überraschungsbaby, auf das wir uns wahnsinnig gefreut haben, verabschieden. Es war leider sehr krank und ist in der 17. Schwangerschaftswoche gestorben. Es folgte eine sogenannte "stille Geburt". Auf diesen Abschied habe ich mich auf meine Art vorbereitet, indem ich Einschlagdeckchen mit Kapuze genäht habe.
Schön weich mit Fleece gefüttert. Zum Zubinden habe ich Blüten mit Blättern gehäkelt. In den Klinikunterlagen fand ich damals nämlich folgenden Spruch, der mich sehr berührt hat und habe somit das Thema "kleines Blatt" aufgegriffen.
Da ich nicht genau wusste, welche Größe ich benötige, habe ich 3 verschiedene genäht. Eine Anleitung zum Nähen für Sternenkinder habe ich bei Frau Stoffschloss gefunden, danke dafür.

Ende August durften wir dann in Bulgarien noch Sonne und Kraft tanken.
Jetzt nach Schulbeginn hat uns der Alltag wieder und ich starte so langsam wieder mit der Bastelei. Ihr werdet also hoffentlich wieder regelmäßig von mir hören und lesen!

Dienstag, 4. Juli 2017

genäht: eine Sew-together-Bag

Es gab in der Nähwelt vor geraumer Zeit einen Megahype um diese Sew-together-Bag. Genäht wird sie nach einem englischen Schnitt/ Ebook. Ein deutscher Blog hat netterweise eine genaue Nähanleitung auf Deutsch veröffentlicht und ich hab schon zig Varianten dieser Tasche bestaunt. Aktuell gab es sie wieder in meinem Lieblingsforum zu sehen, weswegen ich doch jetzt mal meine Fotos herauskramen musste, die ich schon beinahe vergessen hätte.
Ich habe mich lange Zeit nicht rangetraut mit all den Reißverschlüssen usw. Eines Tages beim Kreativtag haben wir es einfach probiert und es hat durchaus geklappt. Schaut Euch bloß mal all die Teile an, die da nach und nach zusammengepuzzelt werden...

Ok, zugegebenermaßen erschien mir der Packen Stoff am Ende etwas krumm und bucklig und das Binding am oberen Rand ist nicht so hundertprozentig akkurat angenäht, aber im Großen und Ganzen - passt! Die Stoffe find ich toll und die farblich abgestimmten Reißverschlüsse mit passendem Zipper extrem cool, aber dennoch hat sie mich jetzt einfach nicht vom Hocker geworfen und liegt seither unbenutzt herum. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich eines Tages genau für diese Tasche die perfekte Verwendung haben werde.

Dienstag, 6. Juni 2017

genäht: Luis der Türstopper-Wal

Ich brauchte dringend für meine Küchentüre einen etwas größeren Türstopper. Im Grunde musste es eine Maßanfertigung sein, deswegen kam etwas "von der Stange" für diese Stelle nie in Frage. Irgendwie habe ich mir dann einen Wal in den Kopf gesetzt, den ich aus recycelten Jeans nähen wollte.
Im ersten Moment klang es furchtbar einfach: "Ich näh einen Wal." Beim Erstellen eines Schnittmusters merkte ich aber schnell, dass es so einfach gar nicht war. Hier seht ihr meine Konstruktion für den Schnitt. Die Schwanzflosse musste ich noch um 10 cm verlängern, die Proportion war einfach nicht ok. Ich bin ganz begeistert, dass aus diesem dubiosen Gebilde tatsächlich mein niedlicher Luis wurde.
Gefüllt habe ich meinen Luis mit Füllwatte und ganzen 2,5 kg Split und Kies, welches ich in einer Plastiktüte in den Bauch des Wals gepackt habe. In der Schwanzflosse befindet sich zusätzlich noch Aludraht.

Je öfter ich ihn mir ansehe, umso besser gefällt er mir! I´m in love with Luis ;-)

Mittwoch, 31. Mai 2017

Hobbyimkern: bei den Bienen und meine Ausrüstung

Anfang des Jahres hatte ich schon von meinen Imkerambitionen und dem Anfängerkurs berichtet. Seither war ich fast jedes Wochenende auf dem Imkerplatz und habe viel gelernt. Die ganze Sache rund um das Thema "Bienen" fasziniert mich nach wie vor sehr. Nun wird es endlich Zeit, Euch ein paar Fotos zu zeigen.

Ich habe mir eine Imkerjacke und Handschuhe angeschafft. Das musste ich natürlich frei nach dem Motto "Pimp my Imkerjacke" etwas individualisieren. War doch klar, oder?  ;-) Mit Hilfe meines Plotters habe ich mir Bienenmotive angefertigt und aufgebügelt.

Dabei habe ich zum ersten Mal mehrfarbige Plotts ausprobiert. Hier waren die Handschuhe noch schön sauber. Mittlerweile sind sie vom Propolis ziemlich klebrig geworden.


Leider ist es mir auf dem Imkerplatz nicht möglich, Fotos zu machen, während ich direkt bei den Bienen beschäftigt bin. Beim letzten Mal habe ich einen netten Imkerkollegen gebeten, mit dem Handy ein paar Aufnahmen von mir zu machen, damit ich Euch endlich etwas zeigen kann.
Hier trenne ich mit dem Stockmeißel, dem wichtigsten Werkzeug eines Imkers (ich hab noch gar keinen eigenen...), die Waben vorsichtig voneinander, um sie entnehmen zu können.

Wir haben durch Ablegerbildung neue Bienenvölker "gegründet" und kontrollieren wöchentlich, ob alles so läuft, wie es soll. Also ob die Königin brav Eier legt, Brut erkennbar ist, genügend Futter vorhanden ist, Honig produziert wird usw.
Übrigens: Ich wurde noch nicht ein einziges Mal dabei gestochen!!!! Unglaublich, oder? Darüber bin ich wirklich sehr froh und wünsche mir, das noch lange behaupten zu können!
verlinkt beim Creadienstag

Dienstag, 23. Mai 2017

Ein Wenn-Ordner als Geschenk zum 70. Geburtstag

Mein Schwiegervater feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag. Natürlich wollten die Kinder ihrem Opa selber auch etwas Besonderes schenken. Bei Pinterest sind mir in letzter Zeit häufig "Wenn-Bücher" über den Weg gelaufen und ich dachte mir, so etwas in der Art könnten sie auch hinbekommen.
Allerdings habe ich mich für einen Ordner statt einem Buch entschieden, weil der Inhalt doch relativ dick ist. Die Vorderseite habe ich mit Hilfe meines Plotters und Vinylfolie gestaltet und die einzelnen Blätter waren dann das Werk der Kinder. Ich finde, man darf das den Seiten auch ruhig ansehen, dass sie von Kinderhand gemacht wurden und ein Erstklässler beteiligt war, der gerade eben erst schreiben gelernt hat. Perfektion spielt in diesem Fall absolut keine Rolle.

Ich hab nur ein paar Beispiele fotografiert. Der Ordner war prall gefüllt. Wenn ihr dazu noch mehr Ideen sucht, schaut einfach bei Pinterest rein. Die Möglichkeiten sind riesig.

Dienstag, 16. Mai 2017

ein UfO weniger: Tulpen zum Muttertag

Im letzten Jahr habe ich für mich selbst einen Tulpenstrauß genäht und mich in diesem Frühling sehr daran erfreut, als ich ihn wieder auspacken konnte. Meine kleine Anleitung vom letzten Jahr findet ihr HIER *KLICK*.
Bereits damals hatte ich einen zweiten Strauß in Rottönen in Angriff genommen. Und wie das manchmal so ist... bei fummeligen Sachen verlässt mich manchmal die Lust und das Projekt landet als UfO (unfertiges Objekt) irgendwo im Keller.
Ich konnte mich erfreulicherweise aufraffen, die Blumen fertigzustellen und hatte somit einen ganz besonders tollen Blumenstrauß, den ich meiner Mama zum Muttertag überreichen konnte. Davon hat sie auf jeden Fall länger etwas als von gekauften echten Blumen. Auch diesmal haben die Tulpen ein Innenleben aus Aludraht bekommen, damit man sie in der Vase schön arrangieren in in Form bringen kann.

Freitag, 12. Mai 2017

Eine Kräuterbar für meine Küchenkräuter

Ich benutze zum Kochen wahnsinnig gern frische Kräuter. Nun war es aber immer so, dass mich die kleinen Kräutertöpfchen aus dem Supermarkt in der Küche wegen Platzmangel total gestört haben und die geringe Haltbarkeit dieser "Eintagspflanzen" störte mich ebenfalls. So habe ich nach einer für mich idealen Lösung gesucht. Ich wollte meine Küchenkräuter nämlich direkt an der Terrasse haben, damit ich beim Kochen ohne lange Wege eben mal schnell das Benötigte abschneiden kann. Eine bodennahe Pflanzung macht bei uns keinen Sinn. Die Schnecken fressen schneller, als ich nachpflanzen kann und eklig find ich es auch, wenn ich Schleimspuren auf meinen Kräutern sehe.
Nachdem ich also lange im Internet gesucht habe, bin ich auf die coolen Kräuterbars von Metalltechnik Dermbach *KLICK* gestoßen. Ich habe die Variante "Edelrost" - es gibt sie aber auch pulverbeschichtet.

Man sagte mir, dass ich das Metall zu allererst mit Seifenwasser waschen soll, um Fettrückstände von der Produktion zu entfernen und alles gleichmäßig zu rosten beginnt. Das hab ich gleich nach dem Aufbau gemacht. Man könnte mit einer Wassersprühflasche nachhelfen und so dem Metall regelrecht beim Rosten zuschauen. Das war gar nicht nötig, der Rost setzte dank dem vielen Regen in der letzten Zeit sofort ein.

 Den Schriftzug finde ich genial.

Direkt auf dem Pflaster sollte die Kräuterbar nicht stehen, weil starker Regen Rost mit abspült und somit die Pflastersteine verfärben könnte.

Meine Variante bietet für 6 Pflanzen reichlich Platz. Momentan hab ich Schnittlauch, Bohnenkraut, Rosmarin, Gyroskraut, Dill und Liebstöckel angepflanzt. Ich denke, zwei weitere könnte ich aber noch unterbekommen.

Ich bin sehr begeistert von meiner Kräuterbar und kann sie nur wärmstens weiterempfehlen! ;-)

Dienstag, 9. Mai 2017

Genäht: jede Menge Gänse

Der Monat Mai ist bei uns voll mit Geburtstagen. Entsprechend viele Geschenke gilt es sich auszudenken. Wie ihr wisst bevorzuge ich es, Selbstgemachtes zu verschenken. So fielen mir für zwei Geburtstagskinder genähte Gänse ein...
Ich hab mir selber einen Schnitt zurechtgebastelt. Mein Prototyp war nicht gleich so ideal - nicht füllig genug um den Bauch herum für meinen Geschmack, aber irgendwie doch niedlich. Ich hab dann am Schnitt nachgebessert und die restlichen Gänse wurden dann ganz gut. Eigentlich wollte ich ja nur 2 Gänse zum Verschenken nähen.... aber sie haben mir so gut gefallen, dass ich selber unbedingt 4 behalten muss!

Als Material hab ich eine Leinentischdecke verwendet, die ich mir einmal gekauft hatte, aber nie mehr benutzen wollte.... zum Bügeln war sie nämlich der blanke Horror. Sie hat tatsächlich für alle 6 Gänse gereicht - perfekt.
 
Gefüllt hab ich die Gänseschar nicht nur mit Füllwatte, sondern sie haben jede Menge Kieselsteine im Bauch, damit sie ordentlich Gewicht haben und gut stehen.
 
Um den Hals hab ich ihnen gehäkelte Rosen gemacht. Es handelt sich dabei um die Wickelarmbänder, die es in anderen Farben als Anleitung in meinem Buch  "Häkelarmbänder" *KLICK* zu finden gibt.
 
Die erste Gans ist schon in ihr neues Zuhause eingezogen und scheint sich dort sehr wohlzufühlen.

*es handelt sich um einen Affiliate-Link. Das heisst, wenn ihr über solch einen Link über meinen Blog dort etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass Euch Mehrkosten entstehen.

Freitag, 28. April 2017

Zickenalarm im Hühnerstall - Erfahrung nach einem Jahr mit dem Omlet Eglu Cube

Vor gut drei Wochen haben wir ein neues Huhn angeschafft! Ihr ahnt es vielleicht schon... wir mussten uns im Winter von unserem lieben Hinkebeinchen Bianca verabschieden :-( Es war sehr traurig, aber ein Hühnerleben auf einem Bein war wohl auch nicht das Richtige.

Nun haben wir uns für ein Königsberger Huhn entschieden. Als wir das Huhn nach Hause holten, war uns noch nicht klar, welch dummen Fehler wir mit der Anschaffung eines einzelnen Junghuhns begehen und was uns bevorstehen würde. Die Vergesellschaftung entwickelte sich nämlich zum Horror!

Die anderen Hühner sind auf die arme Ruby losgegangen, das könnt ihr Euch nicht vorstellen! Wir wissen natürlich, dass die Hackordnung festgelegt werden muss und Gepicke normal ist - aber was da abging, war jenseits des für uns Erträglichen. Wir messen das natürlich mit menschlichen Maßstäben und konnten es nicht mit ansehen.... Ruby schlief im Stall mit den anderen, aber wir mussten sie die ersten beiden Wochen mehr oder weniger getrennt halten. Auch der Tipp einer lieben Bloggerin, die Hühner wg. dem einheitlichen Geruch mit Haarspray einzunebeln, blieb erfolglos. Nach gut einer Woche bin ich dazu übergegangen, mich mit einer Gießkanne bewaffnet stundenlang ins Gehege zu stellen und das jeweils angreifende Huhn kurz zu duschen.... ich weiß, nicht sehr nett, aber es war erstaunlich wirkungsvoll und hat ja keinem wehgetan. Nun, nach gut 3 Wochen, läuft es schon viel besser. Ruby verbringt zwar nach wie vor ihre Tage meist im restlichen Garten außerhalb des Geheges (und verunstaltet mir täglich die Terrasse mit ihren Hinterlassenschaften und gräbt den Rasen um), aber das Gehacke ist schon merklich weniger. Sie fliegt übrigens selber aus dem Gehege heraus... das schafft nur sie.

 Hier nimmt sie ein Sonnenbad ;-) Mittlerweile ist sie extrem zahm und rennt uns permanent hinterher, sobald wir im Garten sind. Ein rennendes Huhn (das freiwillig rennt und nicht gerade in Panik ist) ist übrigens ein Anblick, der mich jedesmal aufs Neue zum Lachen bringt.

Wenn Sie zurück ins Gehege möchte zum Eierlegen (seit wenigen Tagen legt sie superniedliche Minieier)  oder am Abend zur Nachtruhe, klopft sie solange an die Terrassentüre, bis wir kommen uns sie hineinlassen. Beim ersten Mal dachte ich, sie klopft zufällig an der Scheibe herum. Aber nun weiß ich - das ist Absicht! Punkt 19:30 Uhr Pockpockpock.....

Fazit: nie wieder ein einzelnes Junghuhn kaufen, sondern mindestens zwei! Das war im Moment für uns leider keine Option, da unser Hühnerstall Omlet Eglu Cube in meinem Augen mit 5 großen Hühnern absolut ausreichend belegt ist. Für sechs Hühner erscheint er mir persönlich zu klein. Bei Zwerghühnern wäre es wieder anders.

Ich möchte nun nach knapp einem Jahr mit diesem Stall kurz zusammenfassen, wie wir zufrieden sind, nachdem wir nun alle Jahreszeiten und den Hühneralltag damit erlebt haben. Ich weiß ja bereits, dass der ein oder andere von Euch mit der Anschaffung von Hühnern liebäugelt!

Von der Optik ist er natürlich der Knaller schlechthin. Die Verarbeitung und grundsätzlich die Ausführung in Plastik würde ich aus hygienischen Gründen jederzeit einem Holzstall vorziehen. Das Saubermachen ist supereinfach und Milben haben keine Chance! Unsere Hühner haben auch das integrierte Legenest sofort super angenommen und scheinen sich wohlzufühlen.
 Den kalten Winter haben wir mit dem entsprechenden Hightechbezug, den man als Zubehör bestellen kann, auch sehr gut überstanden. Die Qualität ist einwandfrei. Ich hatte Bedenken, weil der Reißverschluß ja mehrfach täglich geöffnet werden muss. Er hakt aber überhaupt nicht und ist so vernäht, dass auch nie etwas eingeklemmt wird.

Die beiden einzigen kleinen Nachteile, die ich festgestellt habe, sind die Einstiegsleiter und die fehlende Sitzstange. Bei der Leiter wurde vom Hersteller mittlerweile schon nachgebessert. Wir haben damals aus der Palette der Lieferung kurzerhand eine Trittleiter gebaut, die sich bewährt hat. Im Inneren haben wir aus einem Besenstiel in 2 Holzstücken eine Sitzstange angebracht, auf der die Hühner nachts schlafen. Ohne diese Stange ist am Abend in der Dämmerung Panik unter den Hühnern ausgebrochen und sie sind oben auf den Stall geflogen. Mit der Stange fühlen sie sich sehr wohl.

Mein Fazit nach einem Hühnerjahr: Ich würde den Omlet Eglu Cube jederzeit wieder anschaffen und finde ihn für 5 große Hühner ideal! All meine Beiträge, die ich in unserem ersten Jahr mit den Hühnern geschrieben habe findet ihr zusammengefasst unter dem Label "Hühner" *KLICK*

Und Hühner sind natürlich die coolsten Tiere, die man sich anschaffen kann. Ich frage mich, warum ich es erst vor einem Jahr getan habe ;-)