Montag, 28. November 2016

Lieblingsrezept: Feenküsse und verschiedene Plätzchen aus nur einem Teig

Dieses Jahr haben wir viele Plätzchen gebacken. Meine neuen Lieblingsplätzchen sind die Feenküsse. Sie sind so unverschämt lecker, das Rezept MUSS ich Euch weitergeben!
Zuerst habe ich meinen Standardplätzchenteig in doppelter Menge gemacht. Diesen habe ich auch als Boden für die Feenküsse verwendet. Aus diesem Teig entstehen direkt etliche verschiedene Plätzchensorten. So spart man sich jede Menge Zeit und hat dennoch gleich eine nette Auswahl auf dem Plätzchenteller.
 
Hier dann das Rezept für die Feenküsse. Wir hatten zufällig noch rosa Glitzer (essbar) im Haus. Den gab es vor geraumer Zeit bei einer Backzeitschrift als Dreingabe und wir hatten bislang nicht wirklich Verwendung dafür. Auf den Feenküssen macht er sich ausgesprochen gut.

Ich hatte keinen Kreisausstecher in passender Größe zur Hand, was an ein Wunder grenzt. Ich habe ja eine stattliche Ausstechersammlung. Aber die Blütenform ging genauso gut, wenn nicht sogar besser.

Die Kinder stechen mit all ihren Lieblingsausstechern daraus Butterplätzchen aus und verzieren sie mit bunten Streuseln. Ich mache daraus dann noch Hildaplätzchen (diese Doppeldecker mit Loch, die innen mit Johannisbeergelee gefüllt sind) bzw. 3stöckige Exemplare aus verschieden großen Sternchen, die ebenfalls mit Johannisbeergelee zusammengeklebt und mit Puderzucker bestäubt werden. Die hab ich leider vergessen zu fotografieren.

Aus dem gleichen Teig haben wir diese niedlichen Bären ausgestochen. Sie halten eine Mandel in den Armen. Das tut einem fast leid, reinzubeissen :-)

Für die Zitronenbrezen kommt einfach Zitronenguss und gehackte Pistazien drauf.

Verratet ihr mir Eure Lieblingsplätzchen!?

Freitag, 25. November 2016

Hühnerbericht: Was sie gern fressen und ein Buchtipp

Es ist mal wieder an der Zeit für den monatlichen Hühnerbericht. Der erste Frost war nun bereits da und der neue Kälteschutzbezug für unseren Omlet Eglu Cube macht mir einen sehr guten Eindruck. Die Anschaffung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es hat sehr viel geregnet in den letzten Wochen und es dringt kein Wasser durch und in das Material.

Mittlerweile haben wir schon viel über die Fressvorlieben unserer Hühner herausgefunden. Sie bekommen als Grundnahrungsmittel eine Futtermischung aus dem örtlichen Agrarhandel, die alles beinhaltet, was ein Legehuhn eben so braucht. Da ist vor allem Weizen, Mais und Muschelkalk enthalten. Und das scheint genau so richtig zu sein. Dennoch geben wir ihnen total gern zwischendurch noch anderes, damit sie Abwechslung haben und sie lieben das. Und wir natürlich auch, weil sie sich dann besonders gern streicheln lassen. Sie sind mittlerweile schon fast frech, wenn wir ins Gehege kommen. Von Schüchternheit oder Schreckhaftigkeit ist da keine Spur mehr vorhanden.

Nudeln und Reis sind natürlich ein Highlight, da flippen sie fast aus. Es ist zum Brüllen komisch, wenn sie sich dann um eine einzelne Nudel streiten und so tun, als wäre es ein Regenwurm.

Sehr gerne fressen sie aufgeweichte Semmeln, Johannisbeeren, Melonen, Granatäpfel, Salat und IGITT Nacktschnecken... Für den Winter, wenn es an Grünzeug knapp wird, habe ich im Sommer ganz viele Brennesseln getrocknet und zerrieben. Davon geben wir ihnen gelegentlich was zum Futter und das nehmen sie ebenfalls sehr gerne an.

Allerdings müssen wir sehr gut aufpassen! Sobald sie zu viel von ihren Leckerlies bekommen, fressen sie sich daran satt und lassen die Futtermischung stehen. Und dann legen sie Windeier (ihr erinnert Euch vielleicht, das sind die Eier ohne Schale)! Also für gute Legeergebnisse ist Kalk in Form von Muschelschalen beispielsweise unverzichtbar und deswegen müssen wir alles andere wirklich limitieren, auch wenns schwerfällt.

Kurze Info zu Bianca, dem hinkenden Huhn (Danke für die netten Nachfragen über ihr Wohlbefinden): sie hinkt bzw benutzt das kranke Bein noch immer nicht, ihr Befinden erscheint aber dennoch positiv. Sie frisst mit gutem Appetit, ist grundsätzlich auch einbeinig eine der ersten am Futtertrog, wenn es was Leckeres gibt und legt nach einer Pause jetzt wieder Eier! Wir beobachten sie aber sehr genau, ob uns eine Verschlechterung ihres Allgemeinbefindens auffällt aus Sorge, sie könnte sich quälen.

Ich habe bereits das ein oder andere Hühnerbuch vorgestellt. Das waren bislang eher kompakte Einstiegerbücher. Ich wollte aber unbedingt noch ausführlichere Infos, z. B. über die sogenannte Mauser und Krankheiten. Dabei wurde ich auf dieses Buch aufmerksam:

Das ist wirklich im Vergleich zu bisher vorgestellten Büchern deutlich detaillierter. Es sind sehr gute Informationen über das Sozial- und Individualverhalten enthalten, ein ausführlicher Teil über Gesundheit und Krankheiten und die Haltung mit Tipps zur Stallbau. Ein großer - für uns unrelevanter Teil - handelt von der Nachzucht, was einen umfangreicher Themenbereich darstellt.

Sehr interessant und nachdenkenswert finde ich die Gedanken zur Mensch-Tier-Beziehung, die das Buch abschließen und ein kleiner Bericht, dass Hühner in der tiergestützten Pädagogik als Therapeuten eingesetzt werden. Darüber, dass Kinder gemeinsam mit Tieren aufwachsen, eine Passage, die lautet: "Ein Indiz wie weit sich unsere Gesellschaft von solch simplen, grundlegenden Dingen eigentlich schon entfernt hat. Wie schade, dass es therapeutischer Unterstützung bedarf, diese Natürlichkeit im Alltag erleben zu können. Wie schön, die die Hühner dabei helfen."

Das bestärkt mich sehr darin, dass wir die Entscheidung für die Hühnerhaltung getroffen haben und bin froh, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Kinder mit den Tieren aufwachsen lassen zu können.

Die offiziellen Infos zum Buch:

Titel: Hühner halten artgerecht und natürlich
Autor: Katrin Juliane Schiffer, Carola Hotze
ISBN: 978-3-440-10835-2
Verlag: Kosmos

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Dienstag, 22. November 2016

Geschenk aus der Küche: Rezept für Bratapfellikör

Als ich Euch kürzlich von unserer Apfelernte und dem daraus entstandenen Apfelsaft erzählte, habe ich schon angekündigt, dass bald ein Rezept für ein tolles Mitbringsel in der Adventszeit folgen wird. Ich habe eine doppelte Portion zubereitet, da sich dieser Likör auch wirklich gut in den Weihnachtsgeschenktüten macht.

Diese schicken Flaschen hab ich bei Flaschenbauer *Klick* gefunden. Sie passen absolut perfekt dazu. Die Entscheidung bei dieser Auswahl fiel mir alles andere als leicht. Eine Flasche in Sternform hätte mir nämlich auch gut gefallen. Und jetzt hab ich gerade noch gesehen, dass es dort total niedliche Flaschen in Form von Weihnachtswichteln gibt! Ich glaube, das muss ich mir für nächstes Jahr merken. Darin sähe ein roter Likör sicher toll aus.


Manche Leute mögen süßen Likör pur nicht gern trinken und deswege habe ich praktische Genießertipps zusammengetragen, die es mit dazu gibt. Bratapfelglühwein und Santa Clause Aperitif klingen doch super, oder? ;-)

Man kann diese Flaschen auch direkt mit einem wasserfesten Stift beschriften. Mit meiner Handschrift gefällt mir das aber nicht so sehr.

Deswegen habe ich Etiketten ausgestanzt, die mit Schleifenband an den Flaschenhals gebunden wurden. Die Röllchen mit den Genießertipps habe ich direkt an die Etiketten angebracht - die kleinen Schnitte dafür entstanden mit Skalpell und Lineal.

Das Verzieren der Flaschen und Basteln der Anhänger hat übrigens deutlich länger gedauert als das Zubereiten des Likörs ;-)

Dienstag, 15. November 2016

Adventskalender aus Ästen und kreative Tausch- Adventskalender

Meine Adventskalenderbastelei ist so gut wie abgeschlossen und die Ergebnisse möchte ich Euch natürlich unbedingt zeigen.
Zum einen entstanden zwei Kalender aus Ästen. Meine Tochter hat für einen Klassenkameraden eine kleine Version gebaut (die auch deutlich besser aufs Foto passte) und ich eine große Version für mein Patenkind.

Zuerst einmal habe ich von unserem Nussbaum, der im Frühling wohl gefällt werden wird, etliche lange Äste abgeschnitten und in kleine Stücke geteilt.

Wir haben ohne genaue Abmessungen die Form eines Baumes ausgelegt, die Blätter abgezupft und mit Wolle zusammengebunden.

Ich hatte die weniger schlaue Idee, die Äste mit Schneespray anzusprühen. Macht das auf KEINEN Fall! Dieses doofe Spray wird nicht fest, womit ich eigentlich gerechnet habe. Das fällt nun in die Kategorie "Mir doch egal, ich lass das jetzt so", weil ich keine Lust hatte, alles wieder wegzukratzen. Man muss nun beim Transport etwas aufpassen, dass man sich nicht alles einsaut.

Anschließend konnten dann auch schon die Päckchen angebracht werden. Wir haben türkises Geschenkpapier zum Einpacken verwendet und mit der BigShot ein paar weiße Schächtelchen gestanzt.

In meinem kreativen Tauschforum gibt es auch dieses Jahr wieder einen Adventskalender, bei dem 25 kreative Selbermacherinnen teilnehmen. Jeder der Teilnehmer fertigt 24 identische Päckchen an mit selbstgemachtem Inhalt, die Pakete werden dann von mir durchgemischt und zurückgeschickt, damit jeder am Ende 24 verschiede, liebevoll hergestellte Adventskalenderpäckchen hat. Wir haben das im Vorjahr bereits gemacht und alle waren so begeistert, dass es unbedingt eine Wiederholung geben musste.

Den Inhalt meiner Pakete kann ich an dieser Stelle nun noch nicht zeigen, um den Teilnehmerinnen, die zum Teil sicherlich auch zu meinen Bloglesern zählen, die Überraschung nicht zu verderben. Aber wie die Pakete aussehen, dürft ihr natürlich schon jetzt sehen.

Ich finde, diese Verpackungen sehen absolut genial aus. Und  nun verrate ich Euch, dass ich die nicht wirklich selbergemacht habe :-) Es handelt sich um eine Bastelpackung, die ich bei Baker Ross *KLICK* gefunde habe. Momentan finde ich sie im Sortiment nicht, ich hab sie noch vom Vorjahr.

Alles was man braucht, ist enthalten und die Faltteile sind ausgestanzt. Natürlich war ich trotzdem einige Stunden mit Heraustrennen, Falten, Kleben und Verpacken beschäftigt, da brauch ich Euch nichts vormachen. Aber das Ergebnis ist schon echt ein Hingucker.


Ich freu mich schon sehr auf meinen Adventskalender!

Dienstag, 8. November 2016

absoluter Buchtipp: Häkeln - Das Standardwerk

Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, dass meiner Ansicht nach in keinem Bücherregal fehlen sollte. Vorausgesetzt, man gehört zur Fraktion der handarbeitsbegeisterten Menschen ;-) Es ist ein richtig schöner, fetter Schmöker und gehört zu den wenigen Büchern, von denen ich mich niemals trennen möchte. Ich schreibe selber, wie ihr wisst, Häkelbücher und behaupte mal, dass ich durchaus nicht schlecht häkeln kann. Dennoch liebe ich dieses leider nicht von mir geschriebene Buch und nehme es immer mal wieder zur Hand.
Darin enthalten sind neben den Grundanleitungen und Abkürzungsverzeichnissen so ziemlich ALLE Muster, Maschenarten usw, die es gibt. Ich glaube nicht, dass es momentan ein Buch in deutscher Sprache auf dem Markt gibt, das an diese Ausführlichkeit heranreicht. Gern benutze ich z. B. Popcornmaschen oder Reliefstäbchen. Wenn ich das aber ein paar Monate nicht mehr getan hab, muss auch ich nachlesen, wie oft man da an welcher Stelle einstechen muss, damit es passt.

Im Buch finden sich auch Anleitungen zum tunesischen Häkeln, zur Brügger Häkelei, der Irischen Häkelei, Gabelhäkeln, Lace häkeln usw.  Sogar eine DVD ist mit dabei, wenn man sich leichter tut, die Dinge "in Echt" zu sehen, statt nur nach schriftlicher Anleitung zu häkeln.

Von mir also definitiv 5 Sterne für dieses tolle Buch, das sich sicherlich auch ganz gut unter dem Weihnachtsbaum macht!

Die offiziellen Daten dazu

Titel: Häkeln, Das Standardwerk
Autoren: Eveline Hetty-Burkart, Beate Hilbig, Beatrice Simon 
Verlag: Topp Verlag
ISBN:  9783772463662
Hardcover mit Lesebändchen, 368 Seiten, 21 x 28 cm, DVD, Add-ons (Zählrahmen für Maschenprobe, Nadelstärkentester, Maschenmarkierer, Garnspulen)

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine in diesem Fall sehr begeisterte Meinung ist zu 100 % echt :-)

Montag, 7. November 2016

Apfelernte und Gedanken zu Getränken in Plastikflaschen

Auch in diesem Jahr haben wir mit den Kindern jede Menge Äpfel von der Streuobstwiese eingesammelt.
Das macht Spaß, ist aber auch ein bisserl anstrengend. Wir hatten außerordentliches Glück und konnten dabei die letzte Herbstsonne genießen.

Die Äpfel sind Fallobst und leider wenig schmackhaft. Deswegen fahren wir sie nach getaner Sammelarbeit zu einer Kelterei im Nachbarort, wo sie zu Apfelsaft verarbeitet werden.

Hier werden die Äpfel auf der großen Waage gewogen. An diesem Tag haben wir etwa 300 kg geschafft. Das ist schon eine ganze Menge!
Als ich selber Kind war und wir die Äpfel im Herbst dort abgeliefert haben, waren die Produktionshallen noch einsehbar und vor allem die Flaschenwaschanlage fand ich total spannend. Das sieht man heute leider nicht mehr. Vielleicht sollten wir einfach mal fragen, ob wir einen Blick hineinwerfen dürfen, damit die Kinder sich das noch besser vorstellen können, wie der Weg vom Apfel zum Apfelsaft genau verläuft. Hier werden sie nun von der Waage zur Apfelwaschanlage transportiert.

Da Fruchtsaft zwar ungemein lecker ist, aber bekanntermaßen als Durstlöscher wegen dem Fruchtzuckergehalt pur weder gut für Figur noch Zähne ist, trinken wir ihn mit Wasser verdünnt. Die Kinder lieben natürlich alles, was sprudelt. In letzter Zeit haben wir, ich gebe es zu, aus Bequemlichkeit sehr häufig Plastikflaschen mit Blubbergetränken vom Supermarkt mitgenommen.  Jedesmal bei der Flaschenrückgabe fühlte ich mich aber gar nicht gut, wenn ich dann in gesammelter Form sehen musste, welche enormen Plastikmüllmengen wir da produziert haben! Das schlechte Gewissen war und ist durchaus berechtigt. Es ist wirklich total verrückt und wir müssen uns da an die eigene Nase fassen und das bleiben lassen.

Aus diesem Grund hat bei uns nun ein Wassersprudler Einzug gehalten.  Das ist wirklich eine absolut sinnvolle Sache, wenn man "ungeblubbertes" Leitungswasser einfach nicht gerne trinken mag. Meine Kinder kann ich damit auf jeden Fall mal nicht begeistern. Man spart sich mit so einem Wassersprudler extrem viel Schlepperei und Plastikflaschen sind zum Glück kein Thema mehr.

Es ist aber auch wirklich herrlich faszinierend für die Kinder, wie in Sekundenschnelle durch ein paarmal Knöpfchen drücken Sprudelwasser entsteht.

Ganz toll finde ich, dass es die Geräte mittlerweile mit Glasflaschen gibt, die man auch in die Spülmaschine geben kann. Aus diesem Grund ist unsere Entscheidung auf das Gerät Crystal Premium Weiß von SodaStream * gefallen. Die Farbe gefällt mir sehr. Die dazugehörigen Glasflaschen finde ich optisch auch ansprechend, um sie direkt auf den gedeckten Tisch zu stellen.

 Aus dem Apfelsaft unserer Ernte werden dieses Jahr übrigens ganz tolle selbstgemachte Weihnachtsgeschenke entstehen. Das zeig ich Euch ganz bald - mit Rezept!

*Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma SodaStream.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Backen für Halloween mit selbstgemachten Zuckeraugen

Wir haben uns dieses Wochenende schon ein wenig auf Halloween vorbereitet. Als wir ein Rezept für "Kack-Kekse" im Internet gesehen haben, die wir extrem lustig finden, kamen diese gleich als erstes dran.
Diesen Herbst hab ich mir bei meiner Lieblings-Ausstechformendealerin einen tollen Spinnenausstecher und passende schwarze Lebensmittelfarbe gekauft. Um solche filigranen Teigteile wie Spinnenbeine unbeschadet aus dem Ausstecher zu bringen, helfen chinesische Essstäbchen ganz super! Als Teig hab ich das Pepparkakor-Rezept gemacht, das ich Euch HIER *KLICK* schonmal aufgeschrieben hatte. Ich liebe diesen Teig, weil er auch für Ausstechformen mit Prägung gut funktioniert und super schmeckt. Ich hatte leider keinen Zuckerrübensirup im Haus und hab ihn kurzerhand durch Honig ersetzt. Funktioniert einwandfrei!
Da ich auch für die Spinnen Zuckeraugen brauchte, hab ich mich im Backregal umgesehen. Dabei bin ich dann halb aus den Latschen gekippt. 20 Zuckeraugen hätten rund 3 Euro gekostet. Allein für die Kack-Kekse habe ich ja schon 40 gebraucht. Also hab ich Zuckeraugen auf Vorrat produziert! Ich habe 2 Eiweiß mit einer Prise Salz steifgeschlagen und dann 250 g gesiebten Puderzucker untergerührt. Von der Masse hab ich etwa 2 EL zur Seite gestellt und mit ein paar Tropfen schwarzer Lebensmittelfarbe vermengt. Die weisse Masse hab ich mit einem Einwegspritzbeutel auf Backpapier gespritzt, diese dann ca 20 Minuten trocknen lassen und anschließend mit einem kleinen Pinsel die Pupillen aufgetupft. Die Augen trocknen allein schon bei (warmer) Zimmertemperatur. Ich habe sie aber nach dem Keksebacken noch in den warmen Ofen gestellt und dort trocknen lassen.

Aus dieser Menge entstehen wirklich HUNDERTE Zuckeraugen, die man in einer Dose oder Plastikschüssel über Monate aufbewahren kann. Ich würde beim nächsten Mal nur die halbe Zutatenmenge nehmen, also 125 g Puderzucker auf 1 Eiweiß. Ich finde, Monster oder Schnecken mit Prägung sehen mit Zuckerauge ohne weitere Verzierung gleich richtig gut aus. Zuckeraugen kann man definitiv gut brauchen, wenn man gern mit Ausstechern hantiert.

Mein Zuckerguss, den ich noch von den Augen übrig hatte, reichte sogar noch für einige süße Geister.

Auch meine Nägel sind bereit,  jetzt kann Halloween kommen ;-) Wir werden natürlich um die Häuser ziehen. Die Kinder sind in ihrer Vorfreude schon ganz aus dem Häuschen.

Ich wünsche Euch allen ein schaurig schönes Fest!
verlinkt bei Schocktober

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Der Hühnerstall wird winterfest gemacht

Da es in den Nächten teilweise schon recht kalt ist und der Winter mehr oder weniger unmittelbar bevorsteht, haben wir uns viele Gedanken wg. den Hühnern gemacht. Sie bleiben schließlich den Winter über draussen. Der Omlet Eglu Cube ist selbst ja schon isoliert, aber wir wollten das lieber noch besser machen. Schließlich kann es bei uns im Winter schon richtig knackig kalt werden.
Ich habe gesehen, dass es von Omlet einen passgenauen Anti-Frost-Überzug für den Stall gibt. Laut Beschreibung ist er aus dem Material Flectalon hergestellt, das für die Raumfahrttechnik entwickelt wurde und die Aussage, dass man trotz Bezug gut an die Kotschubladen und das Legenest kommt, klangen vielversprechend.
Also habe ich mir den Bezug bestellt und wir haben ihn direkt angebracht.
Er ist erstaunlich dünn und leicht, was vermutlich an diesem ganz speziellen Hightechmaterial liegt. Tatsächlich passt er absolut exakt über den Stall und wie man sieht, kann man einen Reißverschluß öffnen und somit sehr einfach an die Schubladen und das Legenest kommen, ohne den Bezug abnehmen zu müssen.

Ein weiterer Punkt unserer Überlegungen war das Problem mit dem Trinkwasser für die Hühner. Hühner brauchen jederzeit viel Wasser zur Verfügung. Da ich im Winter ja schlecht alle halbe Stunde das gefrorene Wasser austauschen kann, hab ich mir einen Tränkenwärmer *KLICK* samit passender Tränke bestellt. Das erschien mir eine optimale Lösung. Ob der dann so funktioniert, wie es versprochen wird, bleibt erstmal abzuwarten. Ich hoffe natürlich, das Problem mit dem gefrorenen Trinkwasser ist damit erledigt.
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Dienstag, 25. Oktober 2016

getöpfert: Eulen-Garnschale - Yarn Bowl Owl

Diese Eule sollte ursprünglich ein Stiftehalter werden und eine völlig andere Körperform erhalten. Leider ging das beim Modellieren völlig in die Hose! Nach langem Gefummel setzte bei mir irgendwann ein "Mir doch egal, ich lass das jetzt so" ein, ich hab sie mitgebrannt, glasiert und in den Keller verbannt. Da stand sie dann.
Im Sommer habe ich für ein neues Buchprojekt (lasst Euch überraschen) sehr sehr viel gehäkelt. Man kennt das ja, ständig fällt einem das Garnknäuel zu Boden. Wenns blöd geht, hängen dann irgendwelche Krümel oder sonstiges dran - eine Yarn Bowl musste her! Ha! Da fiel mir meine verunglückte Stifte-Eule ein und was soll ich sagen: Sie ist perfekt und seitdem meine Häkelhelferin! Die Vertiefung vorne am Schnabel wie für den Faden gemacht. Die Eule wollte einfach keine Stifte halten und hat sich deswegen beim Töpfern so gewehrt, so schaut´s aus!

verlinkt bei HoT und Creadienstag

Montag, 17. Oktober 2016

Rezept: Weihnachtsmarmelade mit Orangen-Feigen-Granatapfel

Heute verrate ich Euch meine absolute Lieblingsmarmelade!
Ich wollte sie als Weihnachtsmarmelade für dieses Jahr zubereiten, entschied mich dann aber aus Faulheit zuerst dagegen. Zugegebenermaßen macht sie nämlich wirklich sehr viel Arbeit, weil die Orangen alle filetiert werden müssen und nach dem Zerlegen der Granatäpfel sieht es in meiner Küche immer wie auf dem Schlachtfeld aus.


Als ich dann aber einige Granatäpfel geschenkt bekommen habe, musste ich mich einfach aufraffen und die restlichen Zutaten besorgen. Die Arbeit lohnt sich wirklich, die Marmelade ist total lecker!

Natürlich hab ich dann gleich eine größere Menge gemacht und die Gläser ein wenig weihnachtlich aufgehübscht, damit ich sie dann in der Adventszeit verschenken kann. Die Anhänger hab ich mit meiner genialen Etikettenstanze *Klick* gestanzt, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Gut, dass es so viel Marmelade geworden ist, da 3 Gläser bereits eliminiert sind ;-)

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