Donnerstag, 23. März 2017

Mein Interview in der "Häkeln for you" mit Verlosung

Als ich Anfang des Jahres von der äußerst sympathischen Chefredakteurin der Zeitschrift "Häkeln for you" um ein Interview gebeten wurde, fühlte ich mich natürlich sehr geschmeichelt und war sehr gespannt, was daraus wohl werden wird.
Nun liegt mir die aktuelle Frühlingsausgabe, die diesen Monat erschien, vor und ich bin schon ganz begeistert ;-) Wobei ich zugeben muss, dass es ein ganz klein wenig merkwürdig ist, über sich selbst zu lesen. Schon allein die Überschrift macht mich ganz verlegen.
Unser fotogenes Grünlegerhuhn "Rotta" hat auch noch Platz gefunden.

Neben meinem Interview und einem Kreativtipp von mir findet ihr in dieser Zeitschrift viele weitere tolle Häkelanleitungen rund um den Frühling und Ostern. Auch die Anleitung für die gehäkelte Gerbera aus meinem neuesten Buch ist dort zu finden.

Ziemlich niedlich finde ich die Schafe von der Titelseite und dieses entzückende Hasenschnuffeltuch.

Für meine lieben Leser habe ich auch ein Exemplar dieser Zeitschrift "abgestaubt" und werde es unter den Kommentaren verlosen. Hinterlasst dazu bitte einfach bis zum 02.04.17 einen Kommentar unter diesem Beitrag. (Teilnahme ab 18 Jahren.)

Viel Glück!

Freitag, 17. März 2017

Buchvorstellung: Das große Kochbuch für den Thermomix®

Obwohl ich mir immer wieder vornehme, meinen Bestand an Kochbüchern mangels Platz im Küchenregal nicht zu erweitern, werde ich bei so vielversprechenden Neuerscheinungen schwach. Und das ist gut so! Zwar gibt es im Internet viele Rezepte zu finden, aber es gefällt mir einfach viel besser, in einem "echten" Buch zu blättern und mich inspirieren zu lassen. Bei uns schleicht sich im Alltag nämlich immer so eine Essensroutine ein und mir fällt dann auf, dass sich die bewährten Gerichte oft und schnell wiederholen und sich in meinem Einkaufswagen eigentlich jede Woche nahezu die gleichen Zutaten befinden. Geht Euch das auch so? Wenn ich dann ein neues Kochbuch habe, probiere ich auf jeden Fall das ein oder andere Rezept aus und bring somit Abwechslung in den eintönig gewordenen Speiseplan.
Diesmal hab ich folgendes Buch unter die Lupe genommen, das mich natürlich sehr ansprach, da ich nun einmal so ein feines Küchengerät besitze:

Titel: Das große Kochbuch für den Thermomix®
Über 100 Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts 
Für TM5 & TM 31
Autoren: Daniela Gronau-Ratzek, Tobias Gronau 
ISBN: 978-3-517-09535-6
Erschienen: am 12.12.2016 bei südWest *
 
Mix it!
Jede Menge frische Ideen, praktisches Food-Wissen und durchdachte Anleitungen für den Thermomix TM31 und den TM5: Mit über 100 Rezepten von leckeren Häppchen, Salaten und Suppen über Fleisch-, Fisch- und vegetarische Gerichte bis hin zu Aufstrichen, Kuchen und Süßem zur Nachspeise werden mit diesem Allround-Kochbuch alle Wünsche der Thermomix-Fans erfüllt. Zahlreiche Rezept- und Kombinationsvarianten laden zum Immer-wieder-Nachkochen ein. Dazu gibt’s nützliche Tipps und Step-by-Step-Fotos zum schnellen, unkomplizierten und abwechslungsreichen Kochen mit der trendigen Küchenmaschine. Einfach lecker thermomixen!

Inhaltlich ist damit schon gesagt, was man so erwarten kann. Eine bunte und gelungene Mischung. Ich hab zuallererst ein tolles Rezept entdeckt mit dem Titel "Schneller Rührkuchen für Kinder". Cool, dachte ich mir, da darf das Kind gleich selber ran. Bananen und Smarties kommen rein, wird sicher oberlecker. Nur lief dann irgendetwas schief! Nach Ende der Backzeit verbreitete sich zwar köstlicher Bananenkuchenduft in der Wohnung, aber der Kuchen war noch keiner, sondern immer noch Teig! Letztendlich hab ich die Backzeit in 10 Minuten-Schritten letztendlich verdoppelt, aber es wurde der erste missratene Kuchen seit Jahren im Hause Perlenhuhn! Geschmacklich zwar einwandfrei, aber leider: Totalversagen! Und den zeig ich jetzt trotzdem - es kann ja nicht immer alles perfekt sein ;-) Durch die extrem verlängerte Backzeit haben sich die Smarties auch leider verflüssigt. Die hätten sicher noch bunt sichbar sein sollen, könnte ich mir vorstellen.
Nun kann ich keinesfalls behaupten, dass das Rezept schuld ist, da ich mir nicht hundertprozentig sicher bin, ob das Kind beim Einwiegen des Mehls ggf. vergessen hatte, die Tarataste zu drücken. Ich stand zwar die ganze Zeit daneben und dachte, es hat alles gepasst, aber es könnte sein...
Das nächste erprobte Rezept für "Schoko-Vanille-Schichtdessert", das ich persönlich eher Grießbrei mit Kirschkompott genannt hätte und in der angegebenen Portionsgröße mengenmäßig schon eher als Hauptgericht durchgegangen wäre, war auf jeden Fall sehr lecker ;-) Wir haben es halt auf mehr Gläser verteilt als geplant.
Fazit: 4 von 5 Sternen  unabhängig vom misslungenen Kuchen! Erfreulich, dass zu fast jedem Rezept ein Foto vorhanden ist. Ein Stern Abzug rein subjektiv von mir. Das mache ich fest an der Anzahl der von mir angeklebten Merkzettelchen an Rezepten, die mich soweit ansprechen, dass ich sie nachkochen werde. Die dürften ein wenig mehr sein.
*Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde!

Dienstag, 14. März 2017

Geburtstagszahlen-Shirts und Auslosung

Auch in den letzten Tagen gab es Geburtstagskinder zu beschenken und mein Pli-Pla-Plotter durfte mir die erstellten Zahlen aus Flexfolie schneiden, die ich dann auf gekaufte Shirts gebügelt habe. Nachdem ich die Erstellung dieser Zahlen mit der Software relativ schnell begriffen habe, macht das nun richtig Laune und ich werde dieses Jahr sicherlich noch einige Geburtstagskinder damit versorgen. Der Silhouette Cameo 3 *Klick* ist übrigens derzeit stark reduziert, falls jemand ebenfalls damit liebäugelt. Ich für meinen Teil hab auf jeden Fall meinen Spaß daran.

Fürs Entgittern braucht man am besten etwas Ruhe, dann kann das ungemein entspannend wirken. Ausreichend Licht ist absolut wichtig, um die Schnitte erkennen zu können. Mir ist eingefallen, dass ich eine kleine Laptoplampe irgendwann in den letzten Jahren aus einem Adventskalendertürchen holen durfte. Jetzt ist sie regelmäßig im Einsatz, echt praktisch dieses Teil.
Nur komme ich noch zur Auslosung. Zu gewinnen gab es ein Exemplar meines neuen Buches Topfpflanzen häkeln *klick* und ausgelost habe ich mit Random.
Gewonnen hat folgender Kommentar (Nr. 6):

Weil ich das Buch auch so klasse finde möchte ich auch mein Glück versuchen.
Liebe Grüße und mach weiter so Steffi
Gerlinde 

Herzlichen Glückwunsch! Bitte melde Dich bei mir per Email mit Deiner Adresse!
Meine Shirts werden jetzt noch verlinkt bei Made4Boys, Kiddikram, Creadienstag, Hot , Made4Girls

*es handelt sich um  Affiliate-Links. Wenn ihr Amazon über solch einen Link auf meinem Blog aufruft und etwas kauft, erhalte ich einen kleinen Obulus. Kostet natürlich nix extra und tut auch nicht weh, versprochen ;-)

Donnerstag, 9. März 2017

Opflanzt is! Und die ultimative Tomatenanzuchtsgießkanne

Wer in diesem Jahr selbst seine Tomatenpflanzen aus gesammelten Samen ziehen möchte, hat noch bis etwa Ende März Zeit dazu! Ich hab dieses Jahr rechtzeitig drangedacht und die Töpfchen auf der Fensterbank angesät.
Zuerst musste ich allerdings meine Bestandsliste an vorhandenen Tomatensamen aktualisieren! Drei Din A4-Seiten konnte ich füllen. Wir haben wirklich die unterschiedlichsten Sorten, die teilweise echt kuriose Tomaten hervorbringen und die Auswahl fällt gar nicht leicht.
Bei uns werden Tomatenwissenschaften betrieben. Nach 12 Tagen sollten die Samen gekeimt haben und zu sehen sein, dass etwas wächst. Nach spätestens 15 Tagen säen wir nach, wenn dem nicht so ist! Pro Topf haben wir 2 Samen drin. Leider wurde meine Tomatenanzucht durch unsere Katze stark sabotiert! Sie hat sich mehrfach auf die Töpfe gelegt und mir einige davon zu Boden geworfen. Ich wurde fast wahnsinnig!
Übrigens: In dem braunen Topf ist keine Ananas angepflanzt, sonder eine Ananas-Tomate!

Mittlerweile haben die Pflänzchen Schaschlikspieße für den Halt bekommen (zwischenzeitlich sind sie festgebunden)- das Katzenproblem ist dadurch fürs Erste gelöst, weil sie nicht mehr draufliegen kann. Nun kann ich nur noch hoffen, dass sie keinen Appetit auf Tomatenpflanzen hat. Unsere Wasserlilie hat sie nämlich regelmäßig zurechtgestutzt...
Wer mehrere Reihen Töpfe auf einer Festerbank hat, braucht spätestens, wenn die Pflanzen ein paar Zentimeter hoch sind, eine spezielle Gießkanne. Unser selbstkonstruiertes Modell sieht zwar lächerlich aus - aber was Besseres hab ich noch nicht im Handel entdeckt! Ein Strohhalm wird vorn an eine kleine Plastikgießkanne gesteckt und mit Silikon abgedichtet. Bei uns im Haus findet sich immer Silikon in Kartuschen, das man dafür prima verwenden kann. Wer keines hat, frägt am besten im Bekanntenkreis. Wegen dieser Winzlingsmenge würd ich nicht extra eine ganze Kartusche kaufen.

Rezension: Der Wahnsinn, den man Liebe nennt

Mein Urlaub liegt jetzt leider schon wieder eine Ecke zurück, aber ich habe immer noch gelesene Urlaubslektüre in petto, die ich Euch gern vorstellen möchte.
Titel: Der Wahnsinn, den man Liebe nennt
Autor: Clara Römer
Verlag: Diana *
ISBN: 978-3-453-35879-9 
Klappentext:

Die Geschichte einer Frau, die den schlimmsten Betrug erfährt, und ihr Weg zurück ins Leben.
Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht …

Das Cover des Buches und der Klappentext machten mir sofort klar: eindeutig meine bevorzugte Urlaubslektüre! Der Einstieg ins Buch gelang leicht, Susa wird einem sehr schnell symphathisch und findet  durch einen unglaublichen Zufall heraus, dass Ihr Mann ein Doppelleben führt. Nur wenige Strassen weiter wohnt seine "Zweitfrau", die Wohnung weist erschreckende Ähnlichkeiten mit Susas Wohnung auf und er hat sogar eine kleine Tochter mit dieser Frau. Besonders bitter, da Susa nach einer Eileiterschwangerschaft wohl leider keine eigene Kinder mehr bekommen kann. Erfreulicherweise zieht Susa relativ konsequent eine Trennung durch. Immer mal wieder kommt der Betrüger wieder an und versucht sie um den Finger zu wickeln. Leider aber nie aus ehrlichen Gründen wie Reue oder Liebe, sondern wg. finanziellen Problemen mit seiner Firma und Vorteilen, die er sich dadurch erhofft. Soweit ist die Geschichte für mich relativ berechenbar gewesen. Allerdings kommt dann ans Licht, dass Susas verstorbener Vater ebenfalls ein Doppelleben geführt hat und Susa sogar eine Halbschwester hat. Susa versucht, Kontakt aufzunehmen und erfährt von völlig unerwarteter Seite Hilfe. Als sie dann tatsächlich ihre Schwester findet, bin ich halb aus dem Liegestuhl gekippt... ich verrate es nicht, aber diese Überraschung war für mich absolut unvorhersehbar!
* Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Montag, 6. März 2017

Hobbyimkern - es geht los

Aufgrund des schönen Wetters in den letzten Tagen haben sich die Bienen bereits an die Arbeit gemacht und sind ausgeflogen. Wir haben im Garten ein Beet mit Winterlingen und Schneeglöckchen, das fleißig angeflogen wurde.

Da ich mich wegen der anstehenden Imkerausbildung den Tierchen schon einmal nähern wollte, hab ich mich direkt mit der Kamera vors Beet gekniet und bin ihnen ordentlich auf die Pelle gerückt.
Ich musste ihnen regelrecht die Kamera vor die Nase halten, was sie erfreulich gelassen hingenommen haben.
Wenn ich allzu nahe dran kam, sind sie einfach zur nächsten Blüte weitergeflogen.

Hier auf den Fotos sieht man ganz toll das sogenannte Pollenhöschen an den Hinterbeinen, das schon reichlich gefüllt ist.

Da das Wetter so toll war, haben wir uns auch zum ersten Mal auf dem Imkerplatz getroffen. Eigentlich war das erst für Ende März, Anfang April geplant. Aber da muss man wohl flexibel sein, je nach den vorherrschenden Temperaturen. Es gibt dort noch viel mehr Beuten (also die Kästen, in denen jeweils ein Bienenvolk wohnt und arbeitet) als hier zu sehen. Wir bekamen Schutzkleidung ausgeliehen und haben auch einen Bienenstock genau besichtigt.

Außerdem haben wir gelernt, was man genau sammeln muss, um den Smoker zu bestücken. Mit diesem Teil erzeugt man reichlich Rauch und qualmt die Bienen damit ein, wenn man einen Kasten öffnet. Das erleichtert die Arbeit dann sehr, weil sie nicht angreifen. Das eigentlich Fiese an der Sache ist, dass die Bienen denken, es sei Feuer ausgebrochen und anfangen, sich für die Flucht vorzubereiten. Sie kriechen in die Waben und füllen Ihre Honigmägen mit Futter und sind dadurch abgelenkt.

Ich werde mir diese Tage meine eigene Schutzkleidung besorgen, weil wir uns sehr bald wieder am Imkerplatz treffen und richtig loslegen. Ich werd sie Euch dann zeigen, seid gespannt ;-)

Dienstag, 28. Februar 2017

Warnung vor den Hühnchen

Mit dem Plotter kann man ganz wunderbar Schriftzüge aus Vinylfolie für Holzschilder ausschneiden. So ist ein Schild entstanden, das ich an das Gattertürchen des Hühnergeheges anbringen möchte. Es ist mit Acrylfarbe grundiert und ich habe es bereits mehrfach mit einer Klarlackschicht bepinselt, um es wetterfest zu machen. Natürlich handelt es sich bei unseren Hühnern nicht um Kampfhühner, aber es klingt doch irgendwie gefährlicher.
Ich frage mich langsam, ob vergessen wurde, dass eine Stallpflicht für all die armen Federviecher in Deutschland verhängt wurde?! Damals ging das Thema quer durch alle Medien, die Stallpflicht wurde ausgesprochen und nun scheint mir das Thema vom Tisch zu sein. Man hört und liest nur noch selten davon, als wäre das Thema längst Vergangenheit. Aber die Tierchen scharren wahrlich mit den Hühnerbeinen und wollen raus! Der "Vorbau" des Omlet Eglu Cube kann mit passender Plane zwar stallpflichttauglich zu einer Art Voliere ausgestaltet werden (es gab damals einen Newsletter von Omlet, wo das genau erläutert wurde), aber es wäre schon deutlich schöner, wenn das liebe Federvieh nun zu Frühlingsbeginn richtigen Ausgang bekäme.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Buch-Verlosung: Topfpflanzen häkeln

Ich habe diese Woche schon angekündigt, dass es tolle Neuigkeiten gibt! Kürzlich ist mein neues Buch erschienen: Topfpflanzen häkeln *KLICK* Dort könnt ihr auch einen Blick ins Buch werfen.
Für mich ist dieses Buch etwas ganz Besonderes, weil es erstmalig ein Buch ist, welches ich komplett allein geschrieben habe. Bislang waren es mindestens zwei Autoren, die an den Büchern mitgearbeitet haben. Es war natürlich jede Menge Arbeit, alle Modelle samt Anleitungen alleine zu machen, aber nun ist es vollbracht und ich freue mich darüber. Ich finde es natürlich wunderbar gelungen und zur Feier des Tages möchte ich ein Exemplar unter Euch verlosen.

Um an der Verlosung teilzunehmen, hinterlasst mir bitte einfach bis zum 12.3.17 einen Kommentar unter diesem Beitrag. (Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, keine Barauszahlung.)

Viel Glück!
*es handelt sich bei dem Link um einen sogenannten Affiliate-Link. Das heisst, wenn ihr über einen Klick auf einen solchen Link auf meinem Blog bei Amazon vorbeischaut und etwas kauft, erhalte ich einen kleinen Obulus.

Dienstag, 21. Februar 2017

Farbrausch: Filztäschchen mit Knopfblüten

Die kleinen Taschenspiegel mit dem witzigen Spruch "Spieglein, Spieglein in der Hand...." sind als kleine Dankeschöns oder Abschiedsgeschenke für Erzieherinnen, Lehrerinnen und auch die Mamas und Omas sehr beliebt. Allerdings habe ich sie bislang nur einzeln angeboten, da mir die zündende Idee für die Gestaltung der passenden Filztäschchen gefehlt hat. Aber ein Taschenspiegel ohne passende Hülle ist irgendwie nicht das Gelbe vom Ei.
Endlich hatte ich nun eine Idee, die mir sehr gefällt! Ich habe kunterbunte Filzhüllen genäht und sie mit je einer Blüte aus gewollt unrunden Filzkreisen und einem Knopf verziert. Einen riesigen Berg davon habe ich genäht.

Die Texte der Spiegel hab ich in Sachen Schriftarten und Farben auch etwas aufgemotzt und damit direkt alle Varianten - Erzieherin, Lehrerin, Mama und Oma - abgedeckt.

Erhältlich sind sie direkt bei mir im Dawanda-Shop *KLICK* in der Kategorie Taschenspiegel *KLICK*.

Ich habe in dieser Woche übrigens noch tolle Neuigkeiten zu verkünden und eine Verlosung im Ärmel. Schaut also unbedingt bald wieder vorbei ;-)

Dienstag, 14. Februar 2017

Bee happy - beim Imkerkurs

Ja, ihr habt schon richtig gelesen. Ich habe Imkerambitionen! Bereits seit einigen Jahren hat sich das Thema "Bienen" und "Hobbyimkern" bei mir im Kopf festgesetzt. Bienen sind einfach extrem interessante Tiere! Wusstet ihr zum Beispiel, dass für ein 500 g Glas Honig von den Arbeiterbienen eine Flugstrecke zurückgelegt werden muss, die 3 Mal um die Erde reicht!!??? Für 1 Gramm Nektar muss eine Biene 50 x ausfliegen! In ihrem knapp 5 Wochen langen Leben produziert eine Honigbiene gerade einmal knapp zwei Teelöffel Honig. Ich wusste das bis vor Kurzem nicht und ein Glas Honig betrachte ich nun mit ganz anderen Augen. Wie wichtig Bienen aufgrund ihrer Bestäubungsleistung für Pflanzen und somit für den Menschen sind - davon hat man in den letzten Jahren oft gehört.
Nun habe ich relativ kurzfristig beschlossen, dass 2017 mein erstes Bienenjahr wird und ich mich um meine Ausbildung zur Hobbyimkerin kümmern werde. Am Wochenende habe ich in der Imkerschule Schwaben den ersten Ganztageskurs "das imkerliche Bienenjahr" besucht und bin völlig geplättet von all den Informationen. Dabei wurden sämtliche wichtige Themen rund um die Imkerei lediglich kurz angeschnitten! Um erfolgreich Bienen zu halten, muss man wirklich extrem viel wissen und Erfahrung sammeln.

Für meinen Kurs habe ich mich natürlich in kreativer Hinsicht auch vorbereitet und mir zuerst einmal ein Mäppchen genäht! Das Mäppchen ist aus einer alten Jeans  nach einer kostenlosen Anleitung samt Nähvideo *KLICK* von Pattydoo genäht. Auf einer Seite ist eine Bienenapplikation aus Lederresten. Den "Bee happy" Schriftzug (Datei aus dem Sil-Store) habe ich mir auf Flexfolie geplottet und aufgebügelt. Den Zipper ziert eine handgedrehte Glasperle in Form einer Biene. Auf diese Weise sind in diesem Mäppchen gleich drei meiner kreativen Hobbies - Nähen, Glasperlendrehen, Plotten - vereint, was ich ziemlich cool finde!

Einen passenden Ordner in Gelb habe ich mit einem Plotterschriftzug samt Bienchen aus Vinylfolie versehen und passende Schreibblätter für meine Notizen waren mit "Word" und Cliparts auch gleich erstellt.

Es geht nun folgendermaßen weiter: unser Bienenzüchterverein vor Ort bietet sogenannte Imkerpatenschaften an. Das heisst, ich bekomme dort einen Paten, der mich über 2 Jahre in Theorie und Praxis einweist. Man trifft sich ab Anfang April jedes Wochenende für etwa 1,5 Stunden auf dem Imkerplatz, wo ich vermutlich einen eigenen Bienenstock zur Betreuung bekommen werde. Das ganze Bienenjahr hindurch werden wir dann ganz genau erfahren, was zu tun ist und was es alles zu beachten gibt. Alle Arbeiten führt man gemeinsam durch, um möglichst viel dabei zu lernen. Zwischendurch werde ich immer mal wieder Kurse zu speziellen Themen an der Imkerschule besuchen. An eigene Bienen ist vor Ablauf des ersten Jahres noch nicht zu denken.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie das alles laufen wird und vor allem, ob ich tatsächlich damit klarkommen werde, gestochen zu werden! Davor fürchte ich mich wirklich schon sehr und trotz Schutzkleidung, die ich noch besorgen muss, wird das unvermeidbar sein! Wie sieht es aus, soll ich Euch an meinen Bienenerfahrungen teilhaben lassen und Euch virtuell mit durchs Bienenjahr nehmen????