Dienstag, 22. Mai 2012

total versagt beim Fichtenhonig

Nachdem mein diesjähriger Löwenzahnhonig so super geworden ist, wollte ich unbedingt auch Fichtenhonig ausprobieren. Mein Mann und meine kleine Tochter waren so lieb und haben mir 200 g hellgrüne Fichtentriebspitzen gepflückt. Diese werden dann in ca 600 ml Wasser eine gute Stunde gekocht, bis das Kochwasser weiß ist.
Jo, bis dahin war alles super. Durch ein Tuch wird abgeseiht, dann kommt 1 kg Zucker dazu und man muss das über lange Zeit kochen, bis es eben von honigartiger Konsistenz ist. Und da war mein Problem.... ich besitze kein Zuckerthermometer (ob ich damit wohl mal meine Wunschkuh füttern soll?) und blieb diesmal nicht ständig am Herd. Mir ist der Honig also zu heiss geworden. Dadurch wurde er viel zu dunkel, roch leicht angebrannt und ist viel zu fest! Der härtet dann nach dem Abkühlen regelrecht zu Beton aus. Bilder vom Ergebnis erspare ich uns. Ich war wirklich frustriert. Die ganze Arbeit meiner Erntehelfer umsonst... naja, nächstes Jahr vielleicht nochmal ;-)

Kommentare:

  1. Wenn's dich tröstet - genau dasselbe ist mir beim Löwenzahnhonig passiert - ich krieg' ihn nicht mehr aus dem Glas, nicht mal den Löffel bekomm' ich rein *lach*

    Für den Fichtenspitzensirup habe ich ein anderes Rezept verwendet: die Spitzen mit Wasser bedecken und 3 Tage stehen lassen. Anschließend aufkochen, durch ein Sieb geben und die Flüssigkeit mit Zucker (genaue Menge müsste ich nachschauen...) einkochen lassen. Ich habe immer wieder mal eine Gelierprobe gemacht, damit es nicht zu fest wird.

    Wenn du Hustensirup möchtest, kannst du die Spitzen einfach mit braunem Zucker in ein Glas schichten und 3 Wochen an einen warmen Ort stellen. Anschließend die Spitzen entfernen (der Zucker hat sich verflüssigt und die Wirkstoffe aus den Fichtenspitzen gezogen). Da kann garantiert nichts schief gehen :-)

    Liebe Grüße
    von Nicole

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  2. Danke für die Tips, Nicole! Vielleicht sollte ich mich besser daran versuchen ;-)

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