Sonntag, 5. Juni 2016

Gartenhühner: Besuch der Küken und schwierige Entscheidungen

Wie bei meinem letzten Beitrag über unser Projekt "Hühner im Garten" bereits angekündigt, habe ich mit den Kindern die Küken besucht. Tja wie kann es auch anders sein, meine Kinder waren ziemlich verliebt in die süßen, flauschigen Tierchen. Das hier auf dem Foto wäre direkt das zukünftige Wunschhuhn meiner Tochter. Allerdings kann man noch nicht sehen, ob das Tier eine Henne oder ein Hahn ist (das sieht man wohl später an den Kämmen, wenn ich das richtig verstanden habe). Das fand meine Tochter natürlich blöd, weil es ja ausgerechnet DIESES Küken für sie sein sollte. Wir wollen aber keinen Gockel.
Es handelt sich dabei um die Rasse "Jersey Giant", so sehen die Eltern aus. Sie leben dort auf einer riesigen Wiese im Hühnerparadies. Diese Rasse legt beige Eier, ist groß und schwer. Der Vorteil von "groß und schwer" bedeutet auch, dass sie nicht so leicht über unsere Hecke fliegen würden.

Die Küken waren knapp 2 Wochen alt, als wir sie besucht haben und saßen noch in einer Art Terrarium unter Wärmelampen. Bei uns einziehen könnten sie dann im Juli, wenn sie ein Gefieder haben und alle erforderlichen Impfungen hinter sich. Dann wiederum sehen sie natürlich  nicht mehr so flauschig und niedlich aus, sondern wie "richtige" Hühner.

Wir stehen jetzt im Moment in einem Interessen- und Gewissenskonflikt, was die Entscheidung anbelangt. Die Küken haben alle die gleiche Rasse. Ich würde aber sehr gerne unterschiedliche Hühner haben. Dort gibt es auch verschiedene (aber eben nicht zum Abgeben) und ich find das supergenial, wenn man dann unterschiedliche Eier bekommt. Die haben wir uns dort mitgenommen, ist das nicht toll? Das wäre also mein Ziel, sozusagen ;-) Die schokofarbenen Eier sind von Marans und die grünen von sogenannten "Grünlegern".

Ein weiterer Nachteil dieser Küken ist natürlich, dass sie von der Legereife noch Monate entfernt sind! In diesem Jahr brauchen wir von ihnen keine Eier mehr erwarten. Das finde ich und die Kinder natürlich extrem schade, weil wir natürlich auch Eier "ernten" wollen, wenn wir Hühner halten.

Eine Überlegung war nun, evtl. 2-3 der Küken zu uns zu nehmen und 2 bereits legereife Hühner bei einem anderen Züchter zu kaufen. Da mache ich mir natürlich Sorgen wegen der Vergesellschaftung, weil ich nicht mag, dass die größeren unsere kleinen Hühner drangsalieren.

Tja, Küken oder nicht, oder nur ein paar oder wie auch immer, das ist hier die Frage! Kommende Woche soll unser bestellter Hühnerstall Eglu Cube von Omlet *KLICK* verschickt werden und Ende der Woche oder Anfang übernächster Woche bei uns eintreffen. Dann bauen wir den auf, richten alles her für die Hühner - berichten natürlich ausführlich - und sehen weiter. Es bleibt spannend!


Kommentare:

  1. Wenn ihr keinen allzu großen Stress wollt ist das mit der Mischung Küken/Legereif nichts, denn ohne "Mutterhuhn" ist Streit schon vorprogrammiert. Aber sicher findet ihr auch noch andere Züchter für die verschiedenen Rassen. Sinn macht es aber dann nur normalgroße Rassen zu mischen und keine Zwerge dazwischen.

    Grüße Ramgad

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    1. Guten Morgen, danke für Deinen Tipp!

      VG, Steffi

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  2. Die Küken sind ja süß. Da kann ich Paulina nur zu gut verstehen. Ich bin schon sehr gespannt wie ihr euch entscheidet. Ich finds auf jeden Fall total cool, sich Gartenhühner zuzulegen. Wir haben eins, das läuft immer freu rum und ist auch bei uns am liebsten im Garten.
    Liebe Grüße
    Christine

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