Montag, 7. November 2016

Apfelernte und Gedanken zu Getränken in Plastikflaschen

Auch in diesem Jahr haben wir mit den Kindern jede Menge Äpfel von der Streuobstwiese eingesammelt.
Das macht Spaß, ist aber auch ein bisserl anstrengend. Wir hatten außerordentliches Glück und konnten dabei die letzte Herbstsonne genießen.

Die Äpfel sind Fallobst und leider wenig schmackhaft. Deswegen fahren wir sie nach getaner Sammelarbeit zu einer Kelterei im Nachbarort, wo sie zu Apfelsaft verarbeitet werden.

Hier werden die Äpfel auf der großen Waage gewogen. An diesem Tag haben wir etwa 300 kg geschafft. Das ist schon eine ganze Menge!
Als ich selber Kind war und wir die Äpfel im Herbst dort abgeliefert haben, waren die Produktionshallen noch einsehbar und vor allem die Flaschenwaschanlage fand ich total spannend. Das sieht man heute leider nicht mehr. Vielleicht sollten wir einfach mal fragen, ob wir einen Blick hineinwerfen dürfen, damit die Kinder sich das noch besser vorstellen können, wie der Weg vom Apfel zum Apfelsaft genau verläuft. Hier werden sie nun von der Waage zur Apfelwaschanlage transportiert.

Da Fruchtsaft zwar ungemein lecker ist, aber bekanntermaßen als Durstlöscher wegen dem Fruchtzuckergehalt pur weder gut für Figur noch Zähne ist, trinken wir ihn mit Wasser verdünnt. Die Kinder lieben natürlich alles, was sprudelt. In letzter Zeit haben wir, ich gebe es zu, aus Bequemlichkeit sehr häufig Plastikflaschen mit Blubbergetränken vom Supermarkt mitgenommen.  Jedesmal bei der Flaschenrückgabe fühlte ich mich aber gar nicht gut, wenn ich dann in gesammelter Form sehen musste, welche enormen Plastikmüllmengen wir da produziert haben! Das schlechte Gewissen war und ist durchaus berechtigt. Es ist wirklich total verrückt und wir müssen uns da an die eigene Nase fassen und das bleiben lassen.

Aus diesem Grund hat bei uns nun ein Wassersprudler Einzug gehalten.  Das ist wirklich eine absolut sinnvolle Sache, wenn man "ungeblubbertes" Leitungswasser einfach nicht gerne trinken mag. Meine Kinder kann ich damit auf jeden Fall mal nicht begeistern. Man spart sich mit so einem Wassersprudler extrem viel Schlepperei und Plastikflaschen sind zum Glück kein Thema mehr.

Es ist aber auch wirklich herrlich faszinierend für die Kinder, wie in Sekundenschnelle durch ein paarmal Knöpfchen drücken Sprudelwasser entsteht.

Ganz toll finde ich, dass es die Geräte mittlerweile mit Glasflaschen gibt, die man auch in die Spülmaschine geben kann. Aus diesem Grund ist unsere Entscheidung auf das Gerät Crystal Premium Weiß von SodaStream * gefallen. Die Farbe gefällt mir sehr. Die dazugehörigen Glasflaschen finde ich optisch auch ansprechend, um sie direkt auf den gedeckten Tisch zu stellen.

 Aus dem Apfelsaft unserer Ernte werden dieses Jahr übrigens ganz tolle selbstgemachte Weihnachtsgeschenke entstehen. Das zeig ich Euch ganz bald - mit Rezept!

*Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma SodaStream.

Kommentare:

  1. 300 Kilo???? Wahnsinn - so fleißig! Schade, dass man nicht mehr rein gucken kann wie die Saftproduktion so abläuft. Ich würde glaube ich echt fragen. Das fände selbst ich noch spannend!
    Und das mit dem Sprudler muss ich meinem Mann zeigen. Ich selbst trinke nur Leitungswasser - aber mein Mann schleppt für sich die schwerer Wasserkästen heim!
    Lieben Gruß
    Gisi

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  2. Oh ja!
    Super!
    Ich hab als Kind auch immer Äpfel gesammelt und dann zum Saften gebracht :-)
    Aber auch als Erwachsene ab und an.. ist eine echt befriedigende Arbeit gelle?
    Susanne

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