Donnerstag, 9. März 2017

Rezension: Der Wahnsinn, den man Liebe nennt

Mein Urlaub liegt jetzt leider schon wieder eine Ecke zurück, aber ich habe immer noch gelesene Urlaubslektüre in petto, die ich Euch gern vorstellen möchte.
Titel: Der Wahnsinn, den man Liebe nennt
Autor: Clara Römer
Verlag: Diana *
ISBN: 978-3-453-35879-9 
Klappentext:

Die Geschichte einer Frau, die den schlimmsten Betrug erfährt, und ihr Weg zurück ins Leben.
Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht …

Das Cover des Buches und der Klappentext machten mir sofort klar: eindeutig meine bevorzugte Urlaubslektüre! Der Einstieg ins Buch gelang leicht, Susa wird einem sehr schnell symphathisch und findet  durch einen unglaublichen Zufall heraus, dass Ihr Mann ein Doppelleben führt. Nur wenige Strassen weiter wohnt seine "Zweitfrau", die Wohnung weist erschreckende Ähnlichkeiten mit Susas Wohnung auf und er hat sogar eine kleine Tochter mit dieser Frau. Besonders bitter, da Susa nach einer Eileiterschwangerschaft wohl leider keine eigene Kinder mehr bekommen kann. Erfreulicherweise zieht Susa relativ konsequent eine Trennung durch. Immer mal wieder kommt der Betrüger wieder an und versucht sie um den Finger zu wickeln. Leider aber nie aus ehrlichen Gründen wie Reue oder Liebe, sondern wg. finanziellen Problemen mit seiner Firma und Vorteilen, die er sich dadurch erhofft. Soweit ist die Geschichte für mich relativ berechenbar gewesen. Allerdings kommt dann ans Licht, dass Susas verstorbener Vater ebenfalls ein Doppelleben geführt hat und Susa sogar eine Halbschwester hat. Susa versucht, Kontakt aufzunehmen und erfährt von völlig unerwarteter Seite Hilfe. Als sie dann tatsächlich ihre Schwester findet, bin ich halb aus dem Liegestuhl gekippt... ich verrate es nicht, aber diese Überraschung war für mich absolut unvorhersehbar!
* Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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