Dienstag, 30. Juni 2020

Rezept: Felsenbirnenmarmelade mit Traubensaft

In unserem Garten steht relativ unbeachtet ein riesiger Felsenbirnbaum. Ich habe mitbekommen, daß diese Bäume recht häufig eher unbeachtet ihr Dasein fristen. Unter anderem auch, weil sie fälschlicherweise mit giftigen Vogelbeeren verwechselt werden. Wir haben ihn die letzten Jahre zwar auch ziemlich ignoriert und die Beeren den Vögeln überlassen, was aber eher an der Schwierigkeit der Ernte und unserer Faulheit lag. Unser Baum steht etwas am Hang und ist sehr hoch gewachsen. Ein paar der kleinen Beeren haben wir natürlich schon immer direkt in den Mund gepflückt. Der Geschmack erinnert mich ein klein wenig an Heidelbeere.
Dieses Jahr hatte ich dank dem wöchentlichen Wechsel zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht eine freundliche Erntehelferin. Sonst hätte ich mich wohl auch nicht drangewagt. Dummerweise hängen die besten Früchte weit oben. Alleine zu ernten wäre also ziemlich doof. So hält einer den Ast und die Schüssel, der andere pflückt. Ok, es war schon anstrengend, aber nach kurzer Zeit hatten wir eine ordentliche Schüssel voll. Und für die Vögel ist noch reichlich vorhanden.

Im Übrigen frage ich mich, wie diese Schnecken überhaupt da hoch kommen?! Dieses Exemplar befindet sich in mindestens 2 Meter Höhe!
Ich habe die Beeren dann gewaschen, einmal kräftig aufgekocht und durch eine Passiermühle gedreht. Wenn noch ein paar kleine Stengelchen an den Beeren hängen, ist das auch nicht weiter schlimm.

Übrig blieben dann 700 g Felsenbirnenfruchtmus/saft. Ich habe dann noch 800 g roten Traubensaft dazugegeben und 1 kg Gelierzucker 2:1 und das Ganze gemäß der Packungsanleitung des Zuckers gekocht.

Daraus habe ich 10 kleine Gläschen wirklich überragend leckere Marmelade bekommen! Die Mühen der Ernte haben sich also absolut gelohnt.

Und direkt doppelt schön sieht so ein Marmeladenglas mit Stoffhäubchen aus. Es ist so simpel.... einfach mit einer Zickzackschere aus einem Stoffrest einen Kreis ausschneiden, der etliche Zentimeter größer im Durchmesser ist als das Marmeladenglas - mit Haushaltsgummi oder Garn festbinden, fertig.
Habt ihr vielleicht auch eine unbeachtete Felsenbirne im Garten stehen? Dann macht schnell, die Vögel räumen sonst alles ab ;-)

verlinkt bei  HoT, Creadienstag

Kommentare:

  1. Wow, da wart ihr wirklich fleißig!Die leckeren Felsenbirnen habe ich bisher nur direkt vom Strauch in den Mund gegessen, aber ich kann mir vorstellen, dass die Marmelade ein Geschmackserlebnis ist!
    Bei mir stehen heute die Johannisbeeren an, da bin ich jedes Jahr froh, wenn ich das Pflücken hinter mir habe :o/

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  2. Bis jetzt ist unsere Felsenbirne noch zu klein. Da lasse ich die paar wenigen Beeren noch den Vögel. Freue mich aber in ein paar Jahren hoffentlich auch so schön ernten zu können wie ihr.
    Deine Marmelade schmeckt bestimmt super lecker und so schön verpackt auch ein tolles Mitbringsel.
    Liebe Grüsse
    Esti

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  3. Ich kannte die gar nicht. Zufälligerweise hab ich die heute zum ersten Mal probiert, die schmecken ja hervorragend.

    LG

    Sylvia

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